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Kloake oder Naturparadies - wie wird die Nordsee im Jahre 2020 aussehen, wenn es keine wirksamen Beschlüsse für ein Weniger an Umweltverschmutzung geben wird? Wie wird es 2020 den Robben und den anderen Tieren im Watt gehen? Was wird das Spannende am Nordseeurlaub sein? Wie verschmutzt werden Flüsse, Seen und Meer sein?
Welche Rolle spielen Häfen, Landwirtschaft, Industrie und Verkehr für die Nordsee? Welche Möglichkeiten bestehen, weit im Binnenland das Meer zu schützen? Und wie schaffen wir es, unsere Wünsche umzusetzen? Was muss passieren und was können wir tun, damit unsere Vorstellungen Wirklichkeit werden?
Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche ihre Stimmen laut werden lassen, denn es geht um ihre Zukunft.
Die Nordsee bietet die Lebensgrundlage für Tausende von Tier- und Pflanzenarten und für Millionen von Menschen an den Küsten, die von der Fischerei, dem Fremdenverkehr und dem Handel leben. Die Küste und die Inseln sind zudem unverzichtbarer Erholungsraum.
Gleichzeitig aber ist die Nordsee eines der am meisten verschmutzten Küstenmeere der Welt. Gewaltige Mengen industrieller und häuslicher Abwässer muss das Meer verkraften, radioaktive Abfälle, Schiffsmüll, Nährstoffe und Chemikalien aus Industrie, Verkehr und Landwirtschaft, die über Flüsse und über die Luft ins Meer gelangen.
Auch 18 Jahre nach der 1. Internationalen Nordseeschutzkonferenz in Bremen hat sich hierbei nur bedingt etwas geändert, obwohl immer wieder hochgesteckte politische Absichtserklärungen formuliert wurden.
Gesucht werden Beiträge von Klassen, Arbeitsgemeinschaften oder anderen Gruppen jeweils aus den Altersgruppen 8-12 und 13-19 Jahre zur Zukunft unseres Meeres, die beispielsweise in Form von Bildern, Fotos, Videos, Ausstellungen, Liedern, Hörspielen oder Projekten/Projektberichten ihre NORDSEE-VISIONEN darstellen. Beiträge für alle Sinneswahrnehmungen sind möglich.
Die Beiträge werden anlässlich einer AKN Tagung "NORDSEE-VISIONEN. 18 Jahre nationale und internationale Nordseeschutzpolitik Bilanz und Ausblick" am 10./11. November 2001 im Atlantic Hotel Universum (Konferenz Center) in Bremen ausgestellt. Eine Auswahl der Beiträge wird beim Treffen der Umweltminister auf der 5. Internationalen Nordseeschutzkonferenz in Bergen, Norwegen im März 2002 präsentiert werden. Die jungen Menschen sollen so eine Möglichkeit bekommen, den Politikern ihre Vorstellungen von der Zukunft der Nordsee darzulegen und deutlich zu machen, was sie von der Politik erwarten.
Eine Jury aus Politik, Gesellschaft, Medien und Umweltverbänden soll die Arbeiten bewerten und auf der Tagung prämieren. Angefragt als Jurymitglieder sind: Senatorin Christine Wischer, der Journalist Franz Alt, Staatssekretärin Gila Altmann und der Präsident des Bundesamtes für Naturschutz Professor Vogtmann.
Prof. Dr. Klaus Töpfer, Leiter des Umweltprogrammes der Vereinten Nationen (UNEP) hat ein Grußwort zugesagt. Als Schirmfrauen für den Wettbewerb haben Umweltsenatorin Christine Wischer und Elisabeth Mann Borgese zugesagt.
Interessierte Schulen, einzelne Klassen, SchülerInnengruppen (AG's) können bis zum Einsendeschluß am 30 Oktober 2001 ihre Beiträge bei der Aktionskonferenz Nordsee einsenden.
Um Anmeldung zur Teilnahme an diesem Wettbewerb mit Angaben des beabsichtigten Beitrages wird gebeten. Folgende Angaben sollten erfolgen: Name, Anschrift und Telefonnummer der Schule, Name und Alter der beteiligten SchülerInnen und der verantwortlichen LehrerInnen.
Als Preise winken Zuschüsse für Klassenfahrten oder für Umweltprojekte an der Schule sowie Wattrucksäcke, Wasseruntersuchungskoffer, Exkursionsbinokulare, CDs und Bücher über die Nordsee und das Wattenmeer im Gesamtwert von 10.000,-- DM.
Die Beiträge werden anlässlich einer AKN Tagung "Nordsee Visionen" 18 Jahre nationale und internationale Nordseeschutzpolitik Bilanz und Ausblick" am 10/11. November 2001 in Bremen ausgestellt. Eine Auswahl der Beiträge wird beim Treffen der Umweltminister auf der 5. Internationalen Nordseeschutz Konferenz in Bergen, Norwegen im März 2002 präsentiert werden und den Politikern deutlich machen, welche Bedrohungen die junge Generationen sehen und welche Erwartungen und Wünsche sie an die Politik haben.
Der Schulwettbewerb wird gefördert durch:
Niedersächsische Lottostiftung, BINGO Die Umweltlotterie
BINGO, Die Umweltlotterie Schleswig-Holstein
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